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Geschichte

Ursprung

Der Ursprung von Van der Eng Labels B.V. liegt bei einer Sägefirma/Schreinerei in Uitgeest. Diese lag in den Händen von Jan van der Eng, der den Betrieb 1894 gegründet hat. Von der Holzverarbeitung aus hat der Betrieb immer spezieller gearbeitet. Alles was aus Holz hergestellt werden kann hat der Betrieb früher hergestellt. Holzspielsachen aller Art, Siebe für die Asche aus dem Holzkohleöfen, Ziehspielzeug und auch immer Holzetiketten.

Die Idee zur Produktion von Etiketten kam einer Urgroßmutter der Familie von der Eng. Einer Fischverkäuferin; sie holte ihre Ware aus IJmuiden und betrieb unterwegs Straßenhandel damit. Im Hafen sah sie Labels aus Holz die an Fischkörben hingen und sie brachte ihren Mann auf die Idee diese auch herzustellen. Das machte sowohl ihre Hin-, als auch ihre Rückreise rentabel. Labels aus Holz waren damals natürlich am besten dazu geeignet um sie unter feuchten Umständen zu benutzen. Da Van der Eng in einem Blumenzwiebelgebiet lebte, konnte er die hölzernen Labels auch an die Zwiebelzüchter verkaufen. Langsam fanden sich immer mehr Abnehmer für die Labels, wie zum Beispiel Schlachter, Pökelbetriebe, Baumaterialbetriebe, etc.

Seit jeher ist das Unternehmen damit beschäftigt gewesen handwerkliche Handlungen so weit wie möglich zu mechanisieren. Durch den speziellen Charakter des Betriebs ist der Maschinenpark zu einem großen Teil in eigener Verwaltung entwickelt und gebaut worden. Auch was die Materialien angeht hat sich seit der Anfangszeit viel verändert. Hat man in den Anfangsjahren ausschließlich mit Holz gearbeitet, so hat in den sechziger Jahren der Schritt zu Kunststoff als Grundmaterial stattgefunden.

Weiterhin ist Van der Eng auch immer mehr selbst unterhaltend. Erst wurde das Material bei Dritten eingekauft und anschließend bei einem Etikettenbetrieb geschnitten; nach einigen Jahren hat der Betrieb ein eigenes Fördergerät und eine eigene Schneidemaschine angeschafft, wodurch das Grundmaterial selbst produziert werden kann.

Jahr für Jahr hat ein gutes Produkt für ein stetiges Wachstum gesorgt. Momentan besitzt das Unternehmen zwei eigene Fördergeräte, eine professionelle Schneidemaschine, Färbapparatur um die Grundmaterialien einzufärben (alle PMS-Farben sind möglich), eine vollständig ausgestattete Werkstatt und insgesamt 11 Stanzmaschinen; eine 12. ist in Bau. Weiterhin sind verschiedene Applikationen in eigener Verwaltung entwickelt worden.


Märkte

In den Anfangsjahren hat Van der Eng viel an Fischereien geliefert; in den sechziger Jahren kam -mitunter durch die Anwendung von Kunststoff als Grundmaterial- der Gartenbausektor auch in Bild. Obwohl keine exakte Zahlen vorliegen, ist Van der Eng nach Einschätzung Marktführer in der Branche der Produktion von Etiketten.

Obwohl der Betrieb noch nie Werbung für sich gemacht hat, ist sowohl der Umsatz als auch der Absatzmarkt gestiegen. Es gibt momentan fast keinen Sektor an den Van der Eng nicht liefert: Gartenbau, Bau, Industrie, Pharmazie, Einzelhandel, Fahrzeugindustrie, fleischverarbeitende Industrie, Freizeitbereich, usw. usw.


Eigentum

Das Eigentum des Unternehmens ist Jahr ein, Jahr aus, innerhalb der Familie geblieben. So ist die Firma gut 112 Jahre in Familienhänden geblieben.
Ab dem 1. Januar 2007 hat Ernst de Haas die Firma übernommen.